Aktuell
Aktuelle Themen aus meiner Praxis für Akupunktur und TCM in Zürich.
Heuschnupfen und Allergien
Die Leidenszeit beginnt bei manchen schon im Januar: gerötete, trockene Augen, gereizte Nasenschleimhäute. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Heuschnupfen als Überreaktion des Immunsystems verstanden.
Behandlung: In der Winterzeit bis etwa März wird «die Wurzel» behandelt. Das Immunsystem wird über die Organsysteme (Niere, Lunge, Leber, Gallenblase und weitere) gestärkt, mit dem Ziel, im Frühling, Sommer und Herbst weniger akute Phasen zu erleben. Ab April werden vor allem die Symptome behandelt. Sie werden oft gelindert, kehren aber meist im Folgejahr zurück, wenn im Winter nicht die Wurzel behandelt wurde. Üblich sind etwa 10 bis 12 Sitzungen, unterstützt durch einen persönlich zusammengestellten Kräutertee (bis zu 3 Tassen täglich).
Aktuell: Die Stärkung des Abwehrsystems bei allergischer Rhinitis / Heuschnupfen wird im Herbst durchgeführt. Melden Sie sich gerne an.
Tinnitus und Ohrgeräusche
Tinnitus sind Ohrgeräusche ohne akustischen Reiz, die zeitweise oder dauernd als Pfeifen, Klingeln, Brausen, Zischen oder Brummen wahrgenommen werden. Sie können mit einer Hörminderung einhergehen. In der westlichen Medizin treten sie als Begleitsymptom bei Mittelohrentzündungen, Otosklerose, Morbus Menière, Anämie, Blutdruckanomalien, Veränderungen im Halswirbelsäulenbereich, Lärmbelastung und weiteren Erkrankungen auf. Eine ärztliche Abklärung kommt deshalb zuerst.
In der Chinesischen Medizin wird der ganze Mensch betrachtet. Die Ursache kann zum Beispiel ein Leber-Qi-Stau sein: Der Tinnitus ist mild, wechselhaft, bei Stress schlimmer, bei Ruhe besser, begleitet von Völlegefühl in der Brust, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit. Oder ein Mangel der Nieren-Essenz: ein eher rauschendes Geräusch, oft mit Schwindel, Leeregefühl im Kopf, Vergesslichkeit oder Schwäche im Rücken- und Kniebereich.
Narbenbehandlung
Operationsnarben können Beschwerden an ganz anderer Stelle verursachen. Mehr dazu auf der Seite Weitere Behandlungen.
Frühjahrskur und Jahreszeiten
Die TCM kennt für jede Jahreszeit passende Gesundheitsregeln. Im Frühling gilt: früh aufstehen, sich morgens warm anziehen, den Tag mit Dehnen oder Meditation beginnen, warmes Zitronenwasser trinken und mit reinigenden Tees wie grünem Tee, Chrysanthemenblüten oder Löwenzahnwurzel die Leber unterstützen.
Zungendiagnose
Die Zunge ist in der TCM ein wichtiges Diagnoseinstrument. Farbe, Form und Belag geben Hinweise auf das Befinden. Bei der Erstuntersuchung betrachte ich Ihre Zunge zusammen mit der Pulsdiagnose.
Weiterführende Informationen aus der Schweiz
- SRF – TCM heute nicht mehr wegzudenken – Beitrag von SRF Wissen
- SBO-TCM – Therapeutensuche – Berufsverband